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Arbeitstherapie

 

 

Das ergotherapeutische Assessment ist ein Leistungsangebot der Ergotherapie für Menschen mit psychischen oder neurologischen Erkrankungen zur Feststellung der Arbeitsfähigkeit. Es unterscheidet sich zu dem normalerweise stattfindenden Behandlungsverlauf durch die zeitlich kompakte Durchführung. Zudem ist der Behandlungsablauf festgelegt.

Um diese Behandlung durchführen zu können benötigen wir ein Rezept für Ergotherapie (Heilmittelverordnung Nr.18) über 10 mal Belastungserprobung 2 –4 mal pro Woche. Diese Verordnung deckt das gesamte Assessment ab. Am Ende erhalten Sie eine ergotherapeutische Statuserhebung und Diagnostik mit Aussagen zu o.g. Bereichen.

Sollten Sie Rückfragen haben, so stehen wir Ihnen gerne telefonisch zur Verfügung.

Am Ende eines ergotherapeutischen Assessments steht ein individuelles Leistungsprofil in Bezug auf die Grundarbeitsfähigkeiten und speziellen Fähigkeiten, sowie eine ergotherapeutische Stellungnahme bezüglich weiterer Rehabilitations- oder Integrationsschritte.

Die Maßnahme muss in Absprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen.

Insbesondere wird im Rahmen der Maßnahme eine Berufs– und Arbeitsanamnese erstellt, die Belastbarkeit überprüft, sowie durch handlungsorientierte Aufgaben z.B. in den Bereichen EDV und Handwerk, die speziellen Fähigkeiten ermittelt. Am Ende der Maßnahme werden die Ergebnisse des Assessments zusammengefasst und in Form eines Berichts festgehalten. Inhalt dieser Stellungnahme ist u.a. eine Empfehlung, wie die weitere Rehabiltiationsplanung gestaltet werden sollte, um Fähigkeiten und Status zu erhalten und zu verbessern.

Wollen Sie diese Maßnahme in Anspruch nehmen, kontaktieren Sie bitte unsere Praxis.

Zur Sicherung der Berufsgruppe Ergotherapie im Gesundheitssystem arbeiten wir entsprechend der Entwicklung im Gesundheitssystem nach dem Konzept des ICF. Die WHO entwickelte mit der internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF - International Classification of Function, Disability and Health ) nach einem bio- psycho - sozialen Modell ein Konzept zur funktionalen Gesundheit. Sie berücksichtigt den gesamten Lebenshintergrund des betroffenen Menschen:

 

  • Körperfunktionen (physiologische, einschließlich psychologische Körperfunktionen)

  • Körperstrukturen

  • Aktivität (Ausführung einer Aufgabe oder Handlung)

  • Partizipation ist das subjektive Erleben des Einbezogenseins einer Person in eine Lebenssituation bzw. einen Lebensbereich.

  • Kontextfaktor beschreibt den gesamten Lebenshintergrund einer Person (Umweltfaktoren: materielle, soziale, sowie der verhaltensbezogenen Umwelt).


Im Zuge der Professionalisierung und Akademisierung der Ergotherapie arbeitet unsere Praxis nach dem Kanadischen Modell der Betätigungsperformanz CMOP (Canadian Model of Occupational Performance) und dem Assessment Instrument COPM (Canadian Occupational Performance Measure)

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